Klaviertrio
Würzburg

Violine

Katharina Rebecca Cording

Violine

Koloristik & Dynamik

Als ausgewiesene Soloviolinistin mit großem Repertoire hat sich Katharina Cording gleichermaßen als Kammermusikerin und Pädagogin einen ausgezeichneten Ruf erworben. Ida Haendel bezeichnete sie als „eine glänzende Geigerin“. Dabei gilt ihre Leidenschaft solistisch besonders der virtuosen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts mit Lokalkolorit.

2001 gründete sie gemeinsam mit Karla-Maria Cording und ihrem Partner Peer-Christoph Pulc das Würzburger Klaviertrio.

Ihre Konzerttätigkeit umfaßt neben reinen Klaviertrio-Programmen auch Violinabende und Konzerte mit Orchesterbegleitung. So spielte sie beispielsweise Paganinis 2. Violinkonzert im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ oder das Brahms-Konzert in der Jenaer Philharmonie. Auf CD hat sie u.a. „Die letzte Rose des Sommers“ von Heinrich Wilhelm Ernst eingespielt.

Brahms Violinkonzert op. 77, 2. Satz anhören

Brahms Violinkonzert op. 77, 3. Satz anhören

Seit 2008 ist sie Fakultätsmitglied der Hochschule für Musik Würzburg und seit 2005 des Instituts für Musikforschung an der Universität Würzburg. Zudem unterrichtet sie eine Violinklasse in Tauberbischofsheim seit 2006. Viele ihrer Schüler haben Preise gewonnen bzw. wirken mittlerweile selbst als Pädagogen.

Sie gibt Meisterkurse und war im vergangenen Jahr erstmals bei der Académie Musicalta in Frankreich als Dozentin tätig; die Anmeldung zum diesjährigen Kurs vom 1. bis zum 10. August ist hier möglich: www.musicalta.com

Darüberhinaus engagiert sie sich als Jurorin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ und anderen Wettbewerben.

Geboren in Würzburg, begann sie vierjährig mit dem Geigenspiel und wurde mit zwölf Jahren an die dortige Musikhochschule in die Klasse von Conrad von der Goltz aufgenommen. Später studierte sie hier bei Sören Uhde.

Von Kindesbeinen an musiziert sie gemeinsam mit ihrer Schwester, der Pianistin Karla-Maria Cording. Die Schwestern gaben ihr offizielles Debüt 1998 in der Würzburger Residenz und entfachten seinerzeit einen Sturm der Begeisterung.

Mit Vierzehn kam sie nach Mannheim zu Wanda Wilkomirska, die ihre wichtigste Lehrerin wurde und mit der sie sieben Jahre studierte.

Am Salzburger Mozarteum erwarb sie das künstlerische Diplom mit Auszeichnung – hier waren Helmuth Zehetmair und Ruggiero Ricci ihre Lehrer. In Salzburg begann sie auch Viola zu spielen.

Mit ihrem Trio studierte sie zeitgleich in der Kammermusik-Klasse der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Hatto Beyerle.

An der Würzburger Musikhochschule erlangte sie das Meisterklassendiplom.

Über viele Jahre war sie Ensemblemitglied der Camerata Würzburg.

Darüberhinaus lernte sie viel in Meisterkursen: bei Ida Haendel (in Lübeck), Zakhar Bron (Wien), Yfrah Neaman (Weimar), Herman Krebbers (Brüssel), Alberto Lysy (Brüssel), Menahem Pressler (Basel), Siegfried Palm (Mannheim), Krzysztof Wegrzyn (Danzig) und Thomas Brandis (Regensburg).

Als Jugendliche gewann sie Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und besuchte ein humanistisches Gymnasium, wo sie Latein und Altgriechisch lernte.

Sie spielt eine Violine von Geigenbaumeister Jörg Wunderlich aus Markneukirchen.

„Katharina Cording mit der virtuosen Faust-Fantasie" von Henri Wieniawski. Selbst Violin-Virtuose, schrieb er dieses "Paradestück", gespickt mit sämtlichen geigerischen Raffinessen. Welch atemberaubende Technik, filigrane Flageoletts, schier unhörbar in höchsten Lagen, dazu noch die rasanten Tempi. Die Künstlerin spielte traumhaft sicher, ohne jegliche Trübung, "Notenlos".“

Südkurier Konstanz

„Die musikalische Aussage - und weniger das zirzensische Element - stand auch im Mittelpunkt bei Katharina Cordings Interpretation der "Otello-Phanatsie" von Heinrich Wilhelm Ernst. Ernst war einer der am meisten bewunderten Violinvirtuosen seiner Zeit, ebenbürtiger Zeitgenosse Paganinis, dazu ein talentierter Komponist, der sich in seiner Phantasie für Violine und Klavier allerdings nicht von Verdis bekannter Oper ondern von der 70 Jahre früher entstandenen "opera seria" aus der Feder Gioachino Rossini inspierieren ließ. "Assisa da pie d'un salice" heißt eine bekannte Arie aus dieser Oper, hier hinreißend edel gesungen und koloriert von Solistin Katharina Cording, die auch bei den hochvirtuosen Passagen des Stücks mit imponierendem Selbstbewusstsein agierte.“

Fränkische Nachrichten

„Diese feinfühlige klassische Darbietung kontrastierte Katharina Cording mit ihrer plötzlich mutierten Teufelsgeige in der zigeunerhaft virtuosen "Mazurek e-moll op. 49" von Antonín Dvorák. Mit weichem Ton in den melodietragenden Passagen böhmischer Folklore wie in den einprägsamen Csardas- und Mazurkastellen, mit allen Finessen berauschender Salonmusik begeisterte sie mit einem raumfüllenden Ton und leidenschaftlichem Temperament.“

Neue Presse Coburg

„Ausgesprochen klangschön musiziert das Trio unter seiner Primaria Katharina Cording, die mit ihrer natürlich wirkenden Musikalität, ihrem atmenden Spiel und ihrem entspannten Lächeln bezaubert.“

Neue Osnabrücker Zeitung

Das Trio

Die Instrumentalisten

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