Klaviertrio Würzburg Das 2001 gegründete Klaviertrio Würzburg gilt heute als arriviertes und vielbeschäftigtes junges Ensemble, „das mit seinem Namen jenem Ort Referenz zollt, wo es seine ersten Meriten erworben hat“. Musiker und Rezensenten bescheinigen „herausragende Kompetenz“ im Verein mit „hellwacher Spontaneität“ und „mitreißendem Schwung“. Das Publikum spricht über „außergewöhnliche Harmonie“, „imponierende und temperamentgeladene Virtuosität“.

Seit seinem Debüt in der Würzburger Residenz ist es innerhalb zahlreicher angesehener Konzertreihen im In- und Ausland und in Musikzentren wie München, Wien, Paris, Berlin, Hamburg, Köln, Essen, Dresden, Leipzig, Magdeburg, Hannover, Basel aufgetreten.

Einladungen zu Musikfestivals umfassen Konzerte beim Mozartfest Würzburg, bei den Bayreuther Festspielsoiréen, den Mendelssohn-Festtagen Leipzig, dem Spohr-Sommer Braunschweig, dem Hohenloher Kultursommer, dem Schwäbischen Musiksommer Mozartiade, dem Heidelberger Kammermusikfestival, dem Internationalen Musikfest Goslar-Harz und dem Festival au Marais in Paris.

Die Debüt-CD mit Werken von Mendelssohn, Chopin und Liszt ist im Dezember 2005 beim Label keferstein records erschienen. Auf seiner zweiten CD ‚Live in München‘ (Herbst 2008, keferstein records) ist das Trio mit Werken von Brahms und Zilcher zu hören.

Die Klaviertrios von Ludwig van Beethoven führte das Klaviertrio Würzburg an jeweils drei Abenden im Mai 2006, im Juni 2006 und im Januar 2007 in Osnabrück, München und Würzburg zyklisch auf. In München urteilte die Süddeutsche Zeitung: „Ein wunderbarer Ausgleich zwischen den Instrumenten“.

Ulrich Konrad, einer der führenden Mozart-Forscher und Ordinarius für Musikwissenschaft an der Universität Würzburg, konzipierte in Zusammenarbeit mit dem Klaviertrio Würzburg mehrere Kammermusikzyklen, die seitens der Öffentlichkeit großen Zuspruch erfahren haben.

Das Repertoire des Trios umfaßt gegenwärtig über 50 Klaviertrios, darunter einige selten aufgeführte Werke, von der Klassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen.

Die solistische Ausbildung der drei Musiker erfolgte an den Musikhochschulen in Würzburg, München, Mannheim, Hannover, Lübeck und am Salzburger Mozarteum. Gemeinsam studierten sie bei Professor Hatto Beyerle (dem Gründungsbratschisten des Wiener Alban Berg Quartetts) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und bei Professor Sören Uhde in Würzburg. Prägend waren zudem die Meisterkurse von Menahem Pressler und Siegfried Palm. Das Würzburger Klaviertrio war 2005 Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes.


Karla-Maria Cording Die Pianistin Karla-Maria Cording absolvierte ihr künstlerisches Studium in der Klasse von Prof. Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie an der Münchner Musikhochschule bei Prof. Margarita Höhenrieder. Zusätzlich belegte sie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg die Fächer Musikwissenschaft und Musikpädagogik, war 2005 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands und erlangte 2006 mit einer Arbeit über Maurice Ravels Klavierzyklus „Gaspard de la Nuit“ den Grad Magistra Artium. Bei Philippe Entremont und Eckart Heiligers (Trio Jean Paul) erhielt sie wertvolle Anregungen.

Als Solistin ist sie u.a. in der Kölner Philharmonie, auf der Expo Hannover, beim Klavierfest der Musikhochschule München, in Meran und auf Kreta aufgetreten. Sie gibt Klavierabende und ist 1. Preisträgerin zahlreicher Jugendwettbewerbe, darunter der Bundeswettbewerb Jugend musiziert 1999 in der Kategorie Klavier solo (Siegerin ihrer Altersgruppe). Beim Westdeutschen und beim Bayerischen Rundfunk liegen Aufnahmen mit Préludes von Alexander Skrjabin vor.

In Würzburg geboren, erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren, auch spielte sie einige Jahre das Cello und Violine. Als Elfjährige wurde sie in die Klasse von Prof. Marta Janczewski-Sosinska aufgenommen - zuvor war sie ein Jahr Schülerin von Prof. Kirsti Hjort und bis zum Abitur von Vassilia Efstathiadou in Hannover.


Katharina Cording Die Geigerin des Trios ist Katharina Cording und ebenfalls gebürtige Würzburgerin. Sie studierte zunächst im Rahmen der bayerischen Frühförderung für hochbegabte Kinder bei Prof. Conrad von der Goltz, nachdem sie mit vier Jahren ersten Violinunterricht erhalten hatte. Mit vierzehn setzte sie ihre Studien in Mannheim bei Prof. Wanda Wilkomirska fort. Bis zum Abitur gewann sie mehrere 1. Preise bei Jugendwettbewerben und begann regelmäßig zu konzertieren. Anschließend studierte sie bei Prof. Sören Uhde an der Würzburger Musikhochschule und schloß das Studium 2005 mit dem Meisterklassendiplom ab. Ihr Repertoire umfaßt über 30 Violinkonzerte.

2000 war sie Solistin des Hochschulorchesters in Mendelssohns e-moll-Violinkonzert. 2001 spielte sie das Violinkonzert von Brahms im Jenaer Volkshaus. 2001 war sie Teilnehmerin und Stipendiatin des Concours Reine Elisabeth in Brüssel; 2005 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands. 2001/2002 verbrachte sie ein Studienjahr am Salzburger Mozarteum bei Prof. Dr. Helmut Zehetmair sowie Prof. Ruggiero Ricci und absolvierte dort die künstlerische Diplomprüfung „mit Auszeichnung“. Darüberhinaus besuchte sie Meisterkurse von Ida Haendel, Zakhar Bron, Herman Krebbers und Yfrah Neaman. 2008 war sie mit Paganinis 2. Violinkonzert im Bremer Konzerthaus Die Glocke zu hören.


Peer-Christoph Pulc Der Cellist Peer-Christoph Pulc wurde in Berlin geboren und erhielt im Alter von fünf Jahren den ersten Violoncellounterricht. Seine vielfältigen solistischen Aktivitäten begann er mit Vierzehn, als er erstmals mit Orchester das erste Cellokonzert von Camille Saint-Saëns spielte. 2007 war er als Solist u.a. mit Paganinis Moses-Variationen in Hamm zu hören.

Er studierte nach dem Abitur zunächst Mathematik an der Universität Osnabrück und Violoncello an den Musikhochschulen in Lübeck sowie in Würzburg, wo er 2001 die künstlerische Diplomprüfung absolvierte. Anschließend setzte er in der Meisterklasse von Prof. Michael Flaksman und Prof. Siegfried Palm an der Musikhochschule Mannheim seine Studien fort und machte 2003 sein Konzertexamen. Als Solist des Sinfonieorchesters der Hochschule spielte er Schelomo von Ernest Bloch in der Stadthalle Heidelberg.

Peer-Christoph Pulc besuchte Meisterkurse von David Grigorian, Arto Noras, Boris Pergamenschikow, Heinrich Schiff, Eleonore Schoenfeld und Victoria Yagling. Er war Praktikant sowie Substitut im Orchester des Landestheaters Coburg. Im Rahmen des „Festivals für Neue Musik Würzburg“ wirkte er an mehreren Uraufführungen mit, die vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet wurden. 2005 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands.