Drei Pianistinnen an einem Flügel und ein vierhändiges Klaviertrio

Neues Projekt mit dem Klavierduo Anna und Ines Walachowski

Quintett
Fotograf: Winfried Mausolf

88 Tasten, 238 Saiten, 2 Bögen, 4 Schwestern und ein Cellist- das ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen den Geschwistern Walachowski und dem Klaviertrio Würzburg.

Fünf Musiker, die eine gemeinsame musikalische Sprache sprechen und trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere in der Musik zu einem gemeinsamen Atem finden.

Zur Aufführung kommt u.a. Mendelssohns Sinfonie Nr. 1 op.11 für Violine, Cello und Klavier zu vier Händen in einer Bearbeitung des Komponisten. Dieses 1830 erschienene Arrangement, in seiner Besetzung einzigartig, ist ein künstlerisch höchst anspruchsvolles, eigenständiges Kammermusikwerk.

Auch Schuberts Unvollendete Sinfonie, in einer grandiosen Bearbeitung von Burchard, steht auf dem Programm unseres vierhändigen Klaviertrios. Schubert komponierte die „Unvollendete“ 1822. Nur zwei Sätze sind vollständig, von einem dritten Satz existieren nur wenige Takte.

Abgerundet wird das Konzertprogramm durch Werke von Wolfgang Amadé Mozart und Sergej Rachmaninow für ein Klavier zu sechs Händen. Die Idee, sechshändig an einem Klavier zu spielen, war bereits im 18.Jahrhundert populär gewesen. Auf diese Weise war es möglich, sich im häuslichen Rahmen mit Orchesterliteratur zu beschäftigen, die sonst nur im Konzertsaal erklingen konnte. Unsere drei Pianistinnen spielen die Ouvertüre zu Figaros Hochzeit sowie zwei Originalkompositionen für diese Besetzung von Rachmaninow.

Quintett
Fotograf: Hermann Jürgen Schmitz